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Derzeit
besuchen rund 50 Kinder aller sozialen Schichten die "Comunidad Educativa
Wiñay Pacha" - angefangen vom Kindergarten über die Hauptschule bis zum
Gymnasium. In den Werkstätten, geplant sind letztendlich eine Schreinerei,
eine Weberei und eine Keramikwerkstatt, soll später auch Berufsschulunterricht
gegeben werden. Neben schulischem Grundwissen soll den Kindern vor allem
ökologisches Denken nahegebracht werden, sowie Grundfertigkeiten des täglichen
Lebens.">Derzeit sind fünf Lehrer sowie eine Direktorin fest angestellt.
Im Gegensatz zu Boliviens staatlichen Schulen, in denen
die Campesino-Kinder vom Land meist diskriminiert werden, erhält die Schule
in Montecillo kaum offizielle Unterstützung - obwohl sie mittlerweile
als "Modellschule" staatlich anerkannt ist. Die Eltern, meist Mais- und
Kartoffelbauern sowie Blumenzüchter, zahlen ihren Schulbeitrag in Form
von Arbeitsleistung; wer es sich leisten kann zahlt Schulgeld je nach
Einkommen - und das beläuft sich auf durchschnittlich 300 Euro monatlich.

Englischunterricht - wegen Platzmangel in einer Abstellkammer
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